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Fachbeitrag G.H.A.-Getriebe oder Edelstahlgetriebe Produktinformation (DE) 852.33 KB pdf
G.H.A. Gear Motors Produktdatenblatt (EN) 236.92 KB pdf
G.H.A. Getriebemotoren Produktdatenblatt (DE) 238.46 KB pdf
Products for roll production lines Produktinformation (EN) 2.02 MB pdf
Produkte für Brötchenlinien Produktinformation (DE) 2.02 MB pdf
Details

  • G.H.A. Getriebe: Antibakteriell beschichtet, korrosionsbeständig, & leichter als Edelstahlgetriebe
  • Polyurethan Zahnriemen: Lebensmittelkonform nach VO (EG) Nr. 1935/2004 und ebenso konformen Beschichtungen
  • Industriefreiläufe: Optimal einsetzbar als Überholkupplung, Rücklaufsperre oder Schaltfreilauf
  • Elektromotoren: Reinigungsoptimiertes Gehäuse, Schutzart IP69K, ohne Lüfter
  • Zahnriemenscheiben: Anwendungsspezifische Ausführungen, z.B. aus korrosionsbeständigem Edelstahl
  • Wellenkupplungen: Z.B. Edelstahlkupplungen, Metallbalgkupplungen & temperaturbeständige Elastomerkupplungen

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CAD Daten der Zahnriemenbeschichtungen

CAD Zahnriemenscheiben Konfigurator

FAQs

Für automatisierte Brot- und Brötchenlinien empfiehlt sich ein durchgängiges Antriebskonzept, das gezielt auf jeden Prozessschritt abgestimmt ist. Lebensmittelkonforme PU-Zahnriemen, Zahnriemenscheiben aus Edelstahl, hygienegerechte Getriebemotoren, spielfreie Kupplungen und anwendungsspezifische Industriefreiläufe bilden dafür eine geeignete Basis. Bei der Auslegung sind insbesondere Positioniergenauigkeit, Synchronlauf, Start-Stopp-Betrieb, Reinigungsbeständigkeit, Mehlstaub, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen zu berücksichtigen. Da sich die Betriebsbedingungen zwischen Teigzuführung, Kalibrierung, Portionierung, Gären, Absetzen und Backen deutlich unterscheiden, sollte jeder Anlagenabschnitt separat ausgelegt werden.
Die Auswahl des Zahnriemens sollte sich nach Prozessschritt, Belastung und Hygienebedingungen richten. Für Transport- und Förderaufgaben in lebensmittelnahen Bereichen empfehlen sich PU-Zahnriemen mit dokumentierter Lebensmittelkonformität. Für die Teigbandformung eignen sich je nach Aufgabe PU-Zahnriemen mit Supergrip- oder weißer PVC-Beschichtung. Präzise Kalibrier- und Positionieraufgaben lassen sich mit HTD-, GT3- oder GTX-Zahnriemen realisieren. Für gegenläufige Walzen empfehlen sich doppelseitig verzahnte TwinPower-Zahnriemen.
Lebensmittelkonformität bedeutet, dass die verwendeten Materialien die für den vorgesehenen Einsatz relevanten rechtlichen Anforderungen erfüllen. Für die dokumentierten Polyurethan-LL-Zahnriemen ist eine Lebensmittelkonformität nach VO (EG) Nr. 1935/2004 angegeben. Auch Transportzahnriemen können mit entsprechend konformen Beschichtungen ausgeführt werden, beispielsweise mit weißen PVC-, Noppen- oder Supergrip-Oberflächen. Vor dem Einsatz sollten die konkrete Einbausituation, die Art des Produktkontakts, die verwendeten Reinigungsmedien und die Betriebsbedingungen geprüft werden. Maßgeblich ist die Produktdokumentation der gewählten Ausführung.
Die Zahnriemenbeschichtung sollte passend zur gewünschten Reibung, zur Teigkonsistenz und zu den Reinigungsbedingungen ausgewählt werden. Für die Teigbandformung empfehlen sich je nach Aufgabe Supergrip Weiß oder FDA-PVC Weiß. Darüber hinaus stehen lebensmittelkonforme PVC-, Noppen- und Supergrip-Ausführungen zur Verfügung. Bei der Auswahl sollten die erforderliche Mitnahme, die Bandgeschwindigkeit, die Umlenkradien und das eingesetzte Reinigungsverfahren berücksichtigt werden.
Für die Teigzuführung empfiehlt sich eine Antriebslösung, die präzise dosiert, mehlstaubbeständig ist und sich einfach reinigen lässt. Geeignet sind TPU-Zahnriemen mit lebensmittelkonformer Beschichtung, Zahnriemenscheiben aus Edelstahl sowie Schnecken- oder Kegelstirnradgetriebemotoren. Eine Rücklaufsperre verhindert das ungewollte Zurücklaufen von Dosierschnecken oder Förderbändern.
Für einen synchronen Lauf der Kalibrierwalzen empfehlen sich dehnungsarme Zahnriemen, Präzisions-Zahnriemenscheiben und spielfreie Kupplungen. HTD-, GT3- oder GTX-Zahnriemen unterstützen eine genaue Positionierung und ein geringes Reversierspiel. Bei gegenläufigen Walzen eignen sich doppelseitig verzahnte TwinPower-Zahnriemen. Zusätzlich sollten eine konstante Bandspannung, ein geringer Rundlauffehler und eine präzise Geschwindigkeitsregelung sichergestellt werden.
Für das Schneiden und Portionieren von Teig empfehlen sich GT3- oder GTX-Zahnriemen sowie lebensmittelkonforme PU-Zahnriemen. Edelstahl-Zahnriemenscheiben, Servogetriebe, Schneckengetriebe mit reduziertem Winkelspiel und spielfreie Servokupplungen unterstützen eine exakte Taktung und wiederholgenaue Positionierung. Metallbalgkupplungen eignen sich zusätzlich für präzise Bewegungsübertragungen. Bei taktbetriebenen Schneidsystemen kann ein Überholfreilauf die anwendungsspezifische Funktion übernehmen.
Für das Formen und Rundwirken von Teiglingen empfehlen sich je nach Belastung HTD-8M-, GTX-8M- oder HYBRID-Zahnriemen. Sie unterstützen die präzise Synchronisierung bei höheren Drehmomenten und stoßartigen Belastungen. Zahnriemenscheiben aus Edelstahl oder beschichtetem Stahl, Kegelstirnrad- oder Flachgetriebe sowie elastische Kupplungen oder Klauenkupplungen ergänzen den Antriebsstrang. Für Vorschubsysteme mit überlaufender Bewegung eignen sich Schaltfreiläufe.
Für Gärschränke empfiehlt sich korrosions- und feuchtigkeitsbeständige Antriebstechnik. Geeignet sind lebensmittelkonforme, feuchtigkeitsbeständige PU-Zahnriemen, Zahnriemenscheiben aus Edelstahl, Edelstahl-Getriebemotoren oder Getriebemotoren in IP66-Ausführung sowie Edelstahl- oder Elastomerkupplungen. An Hubwerken sollten Rücklaufsperren vorgesehen werden. Die Auswahl ist auf die tatsächliche Temperatur, hohe Luftfeuchtigkeit, Kondenswasser und die verwendeten Reinigungsverfahren abzustimmen.
Für das präzise und schonende Absetzen von Teiglingen empfehlen sich Linearantriebs-Zahnriemen als Meterware oder lebensmittelkonforme PU-Zahnriemen. Zahnriemenscheiben aus Edelstahl, Servogetriebe und Positionierantriebe unterstützen schnelle Taktzeiten und eine hohe Wiederholgenauigkeit. Spielfreie Metallbalgkupplungen sorgen für eine präzise Bewegungsübertragung mit geringen Schwingungen. Für Indexier- und Takteinrichtungen können anwendungsspezifische Industriefreiläufe eingesetzt werden.
Zahnriemen können außerhalb des direkten heißen Backraums eingesetzt werden, sofern die tatsächliche Temperatur innerhalb der zulässigen Einsatzgrenzen des gewählten Riemens liegt. Dafür eignen sich HTD- oder GT-Zahnriemen. Im heißen Bereich des Ofens empfiehlt sich dagegen eine geeignete Ketten- oder Spezialfördertechnik. Ergänzend sollten temperaturbeständige Stahlscheiben, Stirnrad- oder Kegelstirnradgetriebe, temperaturbeständige Kupplungen und Rücklaufsperren an Ofenförderern geprüft werden. Entscheidend sind die konkrete Temperaturverteilung und Einbausituation.
G.H.A.-Getriebemotoren empfehlen sich für Bäckereimaschinen und andere anspruchsvolle Anwendungen der Lebensmittelindustrie. Die patentierte G.H.A.-Beschichtung kombiniert Korrosionsschutz, Verschleißfestigkeit und hygienische Eigenschaften. Die Oberfläche ist antibakteriell und fettabweisend sowie beständig gegen Nässe, Chemikalien und Wash-Down-Reinigungsprozesse. Gegenüber Edelstahlgetrieben bietet die Aluminiumausführung ein geringeres Gewicht. Verfügbar sind Schnecken- und Kegelstirnradgetriebe; Schmierstoffe in FDA-H1-/UH1-Ausführung und Wellendichtringe in FDA-Ausführung sind auf Anfrage erhältlich.
Der MHA-Premium-Motor empfiehlt sich für Bäckereimaschinen, wenn ein glattes, reinigungsoptimiertes Außengehäuse, Korrosionsbeständigkeit und eine hohe Schutzart erforderlich sind. Der Motor verfügt über die Schutzart IP69K, die Effizienzklasse IE4 und ein G.H.A.-behandeltes Aluminiumgehäuse. Die lüfterlose Bauweise reduziert äußere Geometrien, an denen sich Verunreinigungen ablagern können, und eignet sich dadurch auch für Bereiche mit Mehlstaub. Vor der Auswahl sollten Einbausituation, Reinigungsmedien und Betriebsanforderungen geprüft werden.
Industriefreiläufe übernehmen in Bäckereimaschinen je nach Anwendung die Funktion einer Rücklaufsperre, eines Überholfreilaufs oder eines Schaltfreilaufs. Rücklaufsperren verhindern das ungewollte Zurücklaufen von Dosierschnecken, Förderbändern, Hubwerken oder Ofenförderern. Überholfreiläufe eignen sich für bestimmte taktbetriebene Schneidsysteme. Schaltfreiläufe unterstützen Vorschubsysteme mit überlaufender Bewegung. Da nicht jeder Anlagenabschnitt einen Freilauf benötigt, sollte die Auswahl funktionsbezogen erfolgen.

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