Setzen Sie auf Lücke
Bei Zahnriemenantrieben sind es oft die kleinen Details, die den Unterschied machen. Die Geometrie der Zahnlücke beeinflusst unter anderem das Spiel zwischen Zahnriemen und Zahnscheibe, die Geräuschentwicklung, das Einlaufverhalten und die Positioniergenauigkeit. Durch die richtige Auslegung lässt sich ein Antrieb optimal an die jeweilige Anwendung anpassen.
Ihre Anwendung zeichnet sich besonders durch häufige Richtungswechsel und hohe Dynamiken aus und/oder erfordert eine besonders hohe Positioniergenauigkeit?
Setzen Sie auf eine enge Lücke. Sie reduziert das Reversierspiel und ist damit ideal für Positionieraufgaben, z.B. in Verpackungsmaschinen, Linearachsen oder Werkzeugmaschinen.
Sie wollen die Geräuschentwicklung signifikant reduzieren, Ihre Anwendung zeichnet sich aber vor allem durch hohe Riemengeschwindigkeiten (>20m/s) aus?
Kein Problem durch eine tiefe Lücke. Sie senkt die Geräuschentwicklung bei hohen Riemengeschwindigkeiten und hat sich z.B. für den Antrieb von Textilmaschinen, Verdichtern und auch Wickelmaschinen bewährt.
Sie benötigen einen optimalen Antrieb für Heberantriebe?
Dann empfehlen wir die Walther Flender Spezialverzahnung, die das Einlaufen des Zahns in die Zahnscheibe, insbesondere unter Last, erleichtert. Die Spezialverzahnung für Heberantriebe eignet sich z.B. für Aufzüge, Regalbediengeräte oder auch Schwerlastheber.
Sie setzen bereits Polyurethan-Zahnriemen mit einem T oder AT-Profil ein und wollen die Positioniergenauigkeit Ihres Antriebs steigern?
Setzen Sie auf die sogenannte Null-Lücke, die für eine spielarme Kraftübertragung und höchste Positioniergenauigkeit sorgt. Hierdurch eignet sich diese Verzahnung besonders zum Einsatz in Lineareinheiten und Verpackungsmaschinen.